Szenario - Hybride Mandanten

Praxisvorlage: Hybrid-Modell „Zentrales Repository & Lokale Fachplanung“

Inhalt

  1. Die Mandanten-Struktur
  2. Nutzer-Konfiguration (Doppel-Mitgliedschaft)
  3. Daten-Matrix & Freigaben
  4. Implementierungs-Checkliste

Höchste Datensicherheit durch physische Trennung der Mandanten-Wurzelknoten.

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Die Mandanten-Struktur

  • Mandant 1: Zentrale Datenplattform: Öffentliche Basisindikatoren (Einwohner, SGB-II-Trend).
  • Mandant 2: Fachplanung Kreis: Kreisinterne Berichte (nicht öffentlich).
  • Mandant 3: Fachplanung Kommune A: Hochauflösende Detaildaten (z. B. auf Baublockebene).

Nutzer-Konfiguration (Doppel-Mitgliedschaft)

Nutzer können Mitglied in 1 bis n Gruppen sein.

  • Beispiel Planer Kommune A:
    • Mitgliedschaft in Gruppe „Kommune A“ (Mandant 3).
    • Mitgliedschaft in Gruppe „Leser Zentrale Daten“ (Mandant 1).
  • Ergebnis: Der Planer sieht beide Datenbestände nahtlos nebeneinander im Web-Client.

Daten-Matrix & Freigaben

Datensatz Mandant (Eigentümer) Status Reichweite
Basis-Indikatoren Zentrale Plattform isPublic = EIN Mandanten-übergreifend lesbar.
Interne Analysen Fachplanung Kreis isPublic = AUS Streng isoliert im Kreis-Mandanten.
Detailkarten Fachplanung Kommune A isPublic = AUS Streng isoliert; für Kreis-Admin unsichtbar.

Implementierungs-Checkliste

  1. Mandanten-Setup: Erstellung von mindestens zwei unabhängigen Mandanten-Wurzelknoten.
  2. Daten-Isolation: Hochsensible Daten werden nur im kommunalen Mandanten hochgeladen.
  3. Zentral-Repository: Kreis aktiviert isPublic für Vergleichsdaten im zentralen Mandanten.
  4. Keycloak-Zuweisung: Planer manuell allen benötigten Gruppen über Mandantengrenzen hinweg zuweisen.
  5. Explizite Rechte: Jede neue Untergruppe benötigt eine eigene manuelle Ressourcen-Freigabe.