Szenario - Interkommunale Sozialplanung

Praxisvorlage für interkommunales Monitoring „Sozialplanung & Armut“

Inhalt

  1. Die Organisationsstruktur
  2. Administrative Rollenverteilung
  3. Daten-Matrix: Beispiel „Kinderarmut“
  4. Implementierungs-Checkliste

Dieses Schema beschreibt die Umsetzung einer kooperativen Datenhaltung zwischen einem Kreis und seinen angehörigen Kommunen am Beispiel Kinderarmut.

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Die Organisationsstruktur

  • Mandant: Gemeinsame Sozialplanung Kreis X (Wurzelknoten)
    • Untergruppe: Kreis-Sozialamt (Projektleitung)
    • Untergruppe: Kommune A – Jugendamt
    • Untergruppe: Kommune B – Jugendamt
    • Untergruppe: Kommune C – Jugendamt

Administrative Rollenverteilung

Akteur Administrative Rolle Befugnis in der Praxis
Kreis-Administrator client-user-creator Verwaltet Nutzer für den gesamten Mandanten und alle Kommunen.
Jugendamt-Leitung A unit-user-creator Verwaltet nur die Nutzer der eigenen Gruppe „Kommune A“.
Kreis-Datenplaner client-resources-creator Darf Indikatoren für den gesamten Projekt-Mandanten anlegen.

Daten-Matrix: Beispiel „Kinderarmut“

  • Eigentümer (Ownership): Kreis-Sozialamt.
  • Öffentliche Lesefreigabe (isPublic): Deaktiviert.

Explizite Zugriffsrechte im Freigabe-Dialog:

Ziel-Gruppe Lese-Recht Editier-Recht Zweck
Kommune A Ja Nein Nutzung der Kreisdaten als Vergleichswerte.
Kommune B Ja Ja Ergänzung eigener lokaler Zeitreihen.
Kommune C Ja Nein Information der Gremien.

Implementierungs-Checkliste

  1. Mandant erstellen: Organisationseinheit mit Mandanten-Toggle registrieren.
  2. Hierarchie anlegen: Untergruppen für Jugendämter korrekt einhängen.
  3. Nutzer-Registrierung: In Keycloak User sofort ihrer Fachgruppe zuweisen.
  4. Daten-Upload: Kreis wählt sich selbst als Eigentümer (Ownership).
  5. Freigabe: Leserechte für Kommunen A, B und C manuell im Dialog setzen.